Samstag, 4. Februar 2012


27.1.12  - 05.02.12   Oamaru – Catlins – Franz Josef Glacier - Kaikoura

Nachdem misslungenen Pinguinbeobachten ging es am nächsten Morgen nach Dunedin. Das ist eine mittelgrosse Stadt an der Ostküste. Wir haben uns da mal in einem Hostel niedergelassen, da wir am Abend etwas weg wollten. Allerdings war auch da nicht viel los, in den Semesterferien ist die Stadt ohne Studenten wohl ziemlich leer.  Wir schauten uns in einem Pub mit Livemusik noch das Tennishalbfinale von Melbourne an.
Am nächsten Morgen ging es erst mal noch auf die nahegelegene Halbinsel. Offenbar gab es da Seelöwen zu sehen. Und wir wurden nicht enttäuscht. Nach einer 1 stündigen Anreise trafen wir am Strand von Allens Beach auf 3 spielende Seelöwen. Danach ging es aber sofort in Richtung Süden, genauergesagt ins Catlinsgebiet. Das ist eine wunderschöne Region ohne grosse Zivilisation. Direkt am Strand haben wir unser Spaceship aufgestellt und genossen ein selbstgekochtes Risotto während wir den zahlreichen Surfern im Meer zugeschaut haben. Da es uns so gut gefallen hat haben wir den grössten Teil vom nächsten Tag auch noch in Catlins verbracht. Wir besuchten den Nuggets Point (Leuchtturm auf einem hohen Felsen, links und rechts prallen die Wellen an die Wände), Curio Bay (Endlich haben wir einen Pinguin gesehen) und schlussendlich Bluff, der südlichste Punkt unserer Neuseelandreise.

Da wir noch ein bisschen weiter wollten, sind wir am selben Tag noch bis nach Lumsden gefahren, wo ein bisschen nördlicher liegt. Ein „kostenloser“ Campingplatz mit warmer Dusche hat uns da erwartet. Da es uns dort so gut gefallen hat, haben wir den Trip zum Milford Sound kurzerhand zu einem Tagestrip umgewandelt und sind am Abend wieder zurück nach Lumsden. In Milford hatten wir eine Bootstour gebucht. Ausser ein paar Wellen auf der Tasmansee und ein paar schlafenden Robben haben wir aber nicht wirklich viel gesehen. Das Wetter war auch nicht ganz perfekt. Wir hatten uns ein bisschen mehr vorgestellt von den Fjordlands.

Am nächsten Morgen ging es dann nach Queenstown, der Abenteuer Stadt. Da wir aber beide keinen Bungee Jump riskieren wollten blieben wir auch da nur paar Stunden. Wir genossen auf dem Hügel die tolle Aussicht und gönnten uns 3 Fahrten auf der Rodelbahn. Die Nacht haben wir dann am Lake Wanaka verbracht.

Am Tag danach ging es dann früh los, da wir uns zum Ziel gesetzt haben, bis zum Fox Gletscher durchzufahren. Am Nachmittag sind wir dann da eingetroffen und wir haben die verschiedenen Angebote verglichen. Sven wollte einen Helikopter Flug machen, zudem wollten wir auch noch eine geführte Gletscherwanderung buchen. Aufgrund vom Wetter haben wir es dann aber auf den Franz Josef Gletscher verschoben. So genossen wir im netten Hostel einen Abend beim  Austauschen von Reiseerlebnissen mit anderen Reisenden. Wir gehen ja bald auf die Nordinsel und da sind solche Tipps natürlich goldwert.

Nach einer Nacht im Hostel mussten wir feststellen dass in Fox kein Helikopterwetter war und so fuhren wir direkt weiter zum Franz Josef Gletscher. Dort buchten wir eine Gletscherwanderung für den nächsten Tag, Sven buchte am Morgen den Heliflug. Da bei der Wanderung noch ein Eintritt ins örtliche Thermalbad inklusive war, genossen wir noch ein paar Stunden in den brutal warmen Hot Pools. Auch mal speziell im Sommer, vor allem wenn du umgeben von Regenwald bist. Zudem konnten wir auch endlich unser Problem mit dem Gaskocher beheben, nachdem wir im Spaceship Depot von Queenstown unsern mühsamfunktionierenden Schlauch in einen NICHTfunktionierenden umgetauscht haben. Nachdem wir in jeder Garage abgewimmelt wurden, konnte uns in Fox endlich einer helfen und wir konnten endlich problemlos kochen.

Am nächsten Tag fuhren wir dann mit dem Bus zum Gletscher hoch. Was danach folgte war ziemlich spektakulär. Nach einem Marsch durch den Regenwald (!)  mussten wir unsere Steigeisen montieren und wir wanderten (oder „kletterten“)  über 2 Stunden auf dem Gletscher herum. Nach diesem lohnenswerten Ausflug fuhren wir noch weiter Richtung Hokitika wo wir an einem idyllischen See übernachteten. Im Gegensatz zur Nacht vorher, hatte es da auch nicht mehr Millionen von fliegen und Stechmücken. Meine mittlerweile sehr gepunkteten Beine und Füsse danken herzlich J

Am Samstag hatten wir uns zum Ziel gesetzt, direkt nach Kaikoura an der Ostküste durchzufahren, damit wir dort genug Zeit haben für eine Walewatching Tour. Im Nachhinein hat sich dieser Entscheid als absolut richtig herausgestellt. Die 6 Stunden Fahrzeit haben wir nur mit einem Besuch bei den Pancakes Rocks unterbrochen. Die Felsen sind Pancakesmässig aufgebaut. Leider war das Meer zu wenig stürmisch, so dass wir keine spektakulären Wellen sahen, die aus den Felsbuchten herausspritzen.

Momentan warten wir in Kaikoura auf unsere Walebeobachtungstour, da Sie am Morgen wegen schlechtem Wetter abgesagt wurde…


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen