Montag, 13. Februar 2012

6.2.12 –11.2.12 Kaikoura – Abel Tasman – Wellington – Taupo - Waitomo


Am Montagmorgen (6.45 Uhr Boot aaargh!) hat es dann geklappt mit unserer Walbeobachtungstour. Obwohl die Bedingungen gemäss Veranstalter grenzwertig waren wurde um 7 Uhr in die See gestochen. Nach den ersten heftigen Wellen wurden die grosszügig verteilten Kotztüten auch schon rege benutzt. Ich wurde zum Glück verschont. Nach mehreren Fehlversuchen wurden wir gegen Ende der Tour fündig. Ein riesiger Pottwal schwamm direkt vor uns. Ist doch sehr eindrücklich ein solch riesiger Fisch vor den Augen zu haben. Danach ging es direkt weiter nach Nelson. Wir buchten eine Nacht im Hostel und eine Kajaktour, dazu später mehr. Im Hostel lernen wir den Schweizer Sämu kennen, der gerade alleine Neuseeland bereist. Am nächsten Tag wollen wir alle zusammen in der Nähe vom Abel Tasman ein Mountainbike leihen, was sich aber als nicht gerade einfach herausstellt. Deshalb verbringen wir den ersten richtig heissen Tag am wundervollen Strand von Kaiteriteri mit relaxen und Frisbee spielen. Im netten Campground nebenan kochen wir uns ein leckeres Curryreis.
Kajaktour


Am nächsten Tag gehen wir nach Mahrau, während Sämu eine andere Richtung einschlägt. In Mahrau steigen wir nämlich ins flotte Wassertaxi, welches uns an einen genialen abgelegenen Strand bringt. Dort nehmen wir unter Anleitung von Guide Tim die Kajaks in Beschlag. Es folgt eine Tour entlang dem Ufer im Abel Tasman Gebiet. Wir umrunden die Tonga Island und entdecken viele Robben direkt neben uns im und am Wasser. Am späten Abend fahren wir via Nelson in die Nähe von Picton, da unsere Fähre am Morgen früh losfährt. Nach einer sehr kurzen Nacht geniessen wir noch kurz den wundervollen Sonnenaufgang und machen uns dann auf den Weg Richtung Nordinsel.

Sonnenaufgang in der Nähe von Picton


Die Fahrt auf der Fähre ging trotz fast 4h recht rasch vorbei. In Wellington sind wir mal ein bisschen am Strand rumspaziert und haben uns die erste Parkbusse (ok 12 Dollar geht ja noch) eingefangen. Via Aussichtspunkt auf dem Hügel sind wir dann in unser bereits gebuchtes Hostel gefahren. Den nächsten Tag verbrachen wir mit Shopping (von verlorengegangen Gegenständen J ) und mit einem Museumsbesuch. Am Abend lernten wir im Pub einen Neuseeländer und ein paar Touristen kennen… hmm..das neuseeländische Bier schmeckt uns jedenfalls vorzüglich J
Nach 2 Nächten steuerten wir wieder die Natur an. In irgendeinem Kaff zwischen Wellington und Napier kochten wir uns Penne. Eigentlich wollten wir in Napier eine geführte Weintour machen. Allerdings war die einzige angebotene Tour ausgebucht, so fuhren wir lediglich in einen Weinbetrieb und testeten ein paar Tropfen. Da wir nun zeitlich ein bisschen voraus waren, fuhren wir (ungeplant) direkt weiter nach Taupo.
Da die Wetterprognosen nicht soo toll waren, entschieden wir uns gleich am Montag das Tongariro Crossing zu machen, das ist ein ca. 6 stündiger Marsch durch ein Vulkangebiet. Da wir die Kosten für den Shuttlebus einsparen wollten, war es aber nicht wirklich ein Crossing. Um 5.15 hiess es aufstehen und das Wetter verhiess nicht Gutes. Bereits am Anfang regnete es durchgehend und unsere Ausrüstung war nach ca. 1 Stunde bereits pflotschnass. Trotz dem Wetter wanderten wir bis zum Red Crater. Für mich persönlich war es sehr eindrücklich mal direkt durch einen alten Krater zu wandern. Wir kehrten dann aber rasch um, da es wetterbedingt nicht allzu viel zu sehen gab. Spontan gingen wir dann in Taupo ins Thermalbad und genossen die warmen (oder teilweise heissen) natürlichen Mineralbäder.
Tongariro "Crossing"

Den folgenden Tag verbrachten wir in Taupo und besuchten die Crater of the Moon, ein sprudelndes Gebiet mit vielen heissen Quellen und  blubbernden Schlammkratern. Grundsätzlich dampft es in Taupo überall, zum Beispiel fanden wir einen kleinen Fluss der kochendheiss aus dem Boden kam. Eine nette kostenlose Alternative zum kostenpflichtigen Thermalbad…
Nun sitzen wir in Waitomo, bevor es dann in Richtung Rotoroua und Auckland geht. Wir haben jetzt nur noch 12 Tage, unglaublich wie schnell die Zeit vergeht…


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