Am nächsten Tag konnte ich mich überwinden und ich besuchte
per Bus Hanauma Bay. Eine wunderschöne Bucht mit sichtbarem Korallenriff. Da
aber Regenwolken aufzogen verzichtete ich auf die Strand-Eintrittsgebühr und
beliess es beim Fotografieren aus der Distanz. In einem völlig überteuerten
Supermarkt konnte ich dann doch auch noch etwas anderes als Fastfood kaufen.
Komischerweise war Honolulu überfüllt mit Deutschschweizern. Das Zimmer habe
ich mit zwei Ostschweizern geteilt und auf der Strasse hörte man die ganze Zeit
Schweizerdeutsch. Am Abend genoss ich noch eine Hula (Nein nicht Bula) Show am
berühmten Waikiki Strand. Da der Northshore um einiges schöner sein soll, begab
ich mich am Donnerstag mit dem Bus in diese Richtung. Den ersten Stopp machte
ich am Turtle-Beach. Da krochen duzende
von Riesenschildkröten aus dem Wasser und sonnten sich am Strand. Zu Fuss ging
es dann zu Waimea Beach, einem anderen wunderschönen Strand mit einem grossen
Felsen (zum Klippenspringen). Damit ich nicht wieder denselben Weg zurück muss,
umrundete ich spontan die ganze Insel per Bus, schlappe 2.5 USD kostet der
Spass pro Fahrt J.
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| Waimea Beach Hawaii |
Den folgenden Tag verbrachte ich mehrheitlich in kostenlosen
Sightseeing-Bussen, Einkaufscentern und am Strand. Um mich (nach Monaten
sportlicher Untätigkeit) wieder einmal ein bisschen zu bewegen, entschloss ich
mich auf den Diamond Head zu wandern. Okey, war mehr eine Wanderautobahn mit
breiten Wegen und hunderten von Touristen. Egal, bin trotzdem ziemlich ins Schwitzen
gekommen aber es hat sich gelohnt: Die
Aussicht auf dem „Gipfel“ war dann
genial. Dann hiess es auch schon wieder Abschied nehmen von Hawaii. Nachdem
mich der örtliche Taxi Shuttle noch ausgeraubt hatte (Ticket verkauft – mich aber
nicht abgeholt) ging es mit dem normalen Taxi (nochmals 40 USD grrr)zum Flughafen. Da mein Flug ziemlich
früh war verbrachte ich die Nacht am Flughafen.
American Airlines brachte mich
schliesslich sicher nach Los Angeles. Da mein Verbindungsflug um 2 Stunden
verspätet war, hatte ich insgesamt 4h Zeit, den Flughafen von LA zu inspizieren
J Am Montagabend kam ich
schliesslich doch noch in San Francisco an. Das Hostel instruierte auch sofort,
dass man auf der Strasse vor dem Hostel nicht nach rechts gehen soll, sondern
die nächste Strasse nehmen soll, danke J
Am nächsten Morgen sah ich dann auch wieso. Das Hostel ist nämlich inmitten des
Obdachlosenquartiers gelegen. Okey, nach dem ersten Tag musste ich dann
feststellen, dass es in der ganzen Stadt unglaublich viele Penner gibt und es
fast überall nach Pi…äh Toilette riecht. San Francisco ist ja für seine
liberale Haltung, war dann aber doch ziemlich überrascht, wie krass es wirklich
ist. Habe aber insgesamt einen sehr guten Eindruck von der Stadt, hübsche
Quartiere, nette Atmosphäre und….Cablecars! A propos Cablecars, zufälligerweise
bin ich direkt an einen „Unfall“ gelaufen. Ein Tram musste wegen einem Auto in
einer Steigung stoppen, beim Rückwärtsfahren wurde offenbar ein Notstopp
ausgelöst und viele Leute sind quer durch das relativ offene Tram geflogen.
Ausser ein paar Platzwunden ist glücklicherweise nicht viel passiert, das Tram
war aber entgleist. Trotzdem habe ich mir auch noch eine Fahrt auf diesen
kultigen Objekten geleistet, war ganz nett, zudem musste ich nicht die ganze
Steigung zu meinem Hostel zurücklaufen.
Logischerweise spazierte ich auch noch
einmal über die weltberühmte Golden Gate Brücke, besuchte die Piers am Hafen
unten und fuhr mit dem Bus durch das legendäre Hippie-Quartier. Nach etlichen
Hamburgern und Ice-Creams heisst es nun Abschied nehmen von meiner ersten
Station auf dem amerikanischen Festland. Über Nacht geht es nach New York, wo
ich aber zuerst 3h südlich in der Schokoladenhauptstadt Amerikas noch eine Kollegin besuchen werde, bevor dann
Big Apple erkundet wird. Bis Bald!
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| Golden Gate Bridge |


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