Hallo zusammen
Nachdem ich heute festgestellt habe, dass ich bereits 30 Tage in dieser wundervollen Stadt verbracht habe, ist es nun definitiv an der Zeit meinen (im Juli erstellten) Blog zu eröffnen. Zuerst mal ein grosses Sorry, ich merke dass ich grosse Mühe habe mit der deutschen Sprache….Ich deute das als positives Zeichen J
Nachdem ich heute festgestellt habe, dass ich bereits 30 Tage in dieser wundervollen Stadt verbracht habe, ist es nun definitiv an der Zeit meinen (im Juli erstellten) Blog zu eröffnen. Zuerst mal ein grosses Sorry, ich merke dass ich grosse Mühe habe mit der deutschen Sprache….Ich deute das als positives Zeichen J
Nun, in den ersten beiden Tagen war ich damit beschäftigt, diese Dinge einzukaufen, die unglücklicherweise nicht mehr in den Koffer gepasst haben. Nebenbei versuchte ich auch noch mein grosszügiges Zimmer einzurichten, ich bleibe insgesamt doch 4 Monate in diesem Raum. Nachdem ich einige Bücher unter dem Bett verstaut hatte, war auch das Bett einigermassen gerade und ich schlafe wunderbar und geniesse die grosse englische Bettdecke in vollen Zügen. Mal schauen ob bei der Rückreise im Koffer noch etwas Platz vorhanden istJ Nun kurz zur Familie, ich lebe zusammen mit meiner Hostmutter (ca. 60) und deren Sohn (25). Der Sohn ist von Beruf „Sohn“, und im Nebenjob studiert er (glaub J ). Eine weitere Aufgabe ist es, mir das Nachtessen zuzubereiten. Das gelingt ihm super, ab und zu sogar hervorragend. Zudem kann ich essen wenn ich will (Mikrowelle sei Dank). Das Haus liegt direkt an einem Park (Ruskin Park) , auf einem kleinen Hügel. Ich kann somit von meinem Bett aus die Aussicht über London (inkl. London Eye) geniessen… Zur Bushaltestelle habe ich 2 Minuten, zum Bahnhof sind es etwa 8 Minuten. Mit dem Bus bin ich in 30 Minuten am Picadilly Circus. Ab Mitternacht habe ich durchgehend 2 Nachtbusse pro Stunde, kann im Zentrum einsteigen und bin ca. 18 Minuten später im Bett. ich glaube da habe ich ziemlich Glück gehabt… J
(Aussicht aus meinem Zimmer)
Die ersten 3 Wochen habe ich einen normalen Intensivkurs besucht, da gab es jede Woche wieder Wechsel bei den Schülern. Habe dann rasch festgestellt dass die meisten aus Frankreich, Italien, Asien oder Südamerika stammen. Alle erzählen, dass es so viele Schweizer an der Schule hat, ich hatte aber in den ersten 3 Wochen nur zwei oder drei angetroffen. Seit dem letzten Montag besuche ich den FCE Kurs, und habe nun zwei welsche Schweizerinnen in der Klasse, dazu einen Liechtensteiner. Da ich aber eine gewisse Abneigung gegen diesen Dialekt habe, bevorzuge ich Englisch J Zudem eine Schwedin, einen Franzosen, und 2 Koreaner. Nächste Woche soll noch eine Schülerin aus Brasilien dazu stossen…
Am ersten Weekend war schon das erste Highlight. Notting Hill Carneval ! Das ist ein Strassenfest, von der Dimension her vergleichbar mit der Streetparade, im gleichnahmigen Quartier. Es ist ein karibischer Carneval, mit bunten Fahrzeugen, tausenden von Leuten, lauter Musik und wenig Kleidern J Es war ein wunderbares Erlebnis, nebenbei konnte man die anderen Leute von der Schule besser kennenlernen.
(Notting Hill Carneval)
In der Woche danach ging es dann in eine Silent Disco (Nur mit Kopfhöhrer, war ganz witzig), ins KOKO (toller Club, sieht aus wie ein grosses Opernhaus) und mit der Schule nach Covent Garden. Grundsätzlich bietet die Schule jeden Tag mehrere Aktivitäten an (Filmnight, Trips, Museum, etc), meistens organisieren wir uns aber selber. Jede zweite Woche findet eine Pubnight statt, da ist dann jeweils fast die ganze Schule (ca. 300 Leute) versammelt.
Da ich meistens nur bis 13 Uhr Schule habe, kann ich am Nachmittag jeweils die Stadt etwas erkunden. Das heisst zum Beispiel ein Picknick in Primrose Hill (Erdbeeren mit Nutella, Tipp aus Kolumbien), ein Besuch in Hamstead (teuerster Platz in London, dort wohnen alle Promis, die Strassen sind abgesperrt), ein Spaziergang an der Themse, ein Besuch in einer Karaoke Bar (Nein, ich habe nicht gesungen) oder ein eine kleine Shoppingtour an der Oxford Street.
(Primrose Hill)
Am letzten Wochenende besuchte ich mit Salmen aus Tunesien und einem Deutschen das Premier League Spiel Arsenal vs. Swansea. Der Favorit konnte sich zwar mit 1-0 durchsetzen, aber der Aufsteiger aus Wales wusste doch fast besser zu überzeugen. Das Spiel war nicht schlecht, die Stimmung wie erwartet nicht besonders speziell. Organisierte Fangesänge waren nur bei den Away Fans hörbar. Das Stadion ist aber sehr imposant, wenn auch nicht wirklich typisch englisch. Am Dienstag war bereits das nächste Spiel, wieder mit Salmen und zwei Japenern. Diesmal ging es an die Stamford Bridge zum Spiel Chelsea vs. Leverkusen (CL). Ich hatte das Gefühl, dass bei diesem Spiel das Tempo doch etwas höher war, und so kamen wir in den Genuss eines tollen Schlagabtauschs. Imposant war der Empfang für Michael Ballack an seiner alten Wirkungsstädte, als Dank versemmelte er eine 100%ige Torchance J Aber auch bei diesem Spiel war von Stimmung nicht viel zu spüren zu viele Touris waren im Stadion. Ich werde sicher mal noch ein Spiel in den unteren Ligen besuchen, und hoffe da auf etwas mehr englische Stimmung. Der Millwall Ground ist nur wenige Minuten entfernt… J
(Arsenal Stadium)
( Stamford Bridge)
So, ich hoffe ich melde mich in Zukunft etwas häufiger… J
Weitere Fotos sind hier zu finden:



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